Es war seinerzeit der Verdienst der American Academy of Orofacial Pain, dass die kraniomandibulären Dysfunktionen in die IHS-Klassifikation, und somit in den allgemeinmedizinischen Kontext eingebunden wurden (HEADACHE CLASSIFICATION COMMITEE OF THE INTERNATIONAL HEADACHE SOCIETY EDITED BY OLESEN J: 1988)
Auf diese Weise wurde die Basis geschaffen für eine verbesserte Verständigung zwischen den verschiedenen medizinischen Disziplinen.
Dies ist für die Diagnostik im Kopf- und Hals- Bereich von besonderer Bedeutung, da man es hier mit teilweise sehr ähnlichen Schmerzmustern (pain patterns) zu tun hat, die wiederum sehr vielen verschiedenen anatomisch eng beieinander liegenden Bereichen entspringen können.
Die kraniomandibulären Dysfunktionen wurden von der American Academy of Orofacial Pain (AAOP) in der Klassifikationshierarchie dem Bereich Gesichtsschmerz (Orofazialschmerz) zugeteilt und eine entsprechende Einteilung vorgestellt (Okeson JP (ed.), 1996).