Praxis für ganzheitliche Zahnheilkunde und Homöopathie Wiesner Frankfurt

 

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Liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Wir haben uns seit mehr als zehn Jahren als Überweisungspraxis für Patienten mit kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) etabliert (siehe hierzu auch die Rubrik CMD unter Behandlungsspektrum).

 

Der fachlichen Entwicklung folgend werden die kraniomandibulären Dysfunktionen zunehmend im Zusammenhang mit dem Gebiet Orofazialschmerz dargestellt. Als spezialisierte/r Zahnarzt/ärztin ist man gewissermaßen zugleich Orthopäde und Neurologe für das kraniomandibuläre System (CMS).

Die klassisch ausgerichteten zahnärztlichen Konzepte sahen als Hauptursache für CMD die Malokklusion an. Unter diesem Begriff werden wirkliche oder vermeintliche Störungen der Okklusion zusammengefasst.

Ungeachtet der Behandlungsbedürftigkeit einer primären okklusalen Instabilität auch im Rahmen einer CMD ist es heute fachlich allgemein anerkannt, dass die Okklusion bei der Entstehung von CMD nur eine untergeordnete Rolle spielt (Greene, 2001).

So hat sich auch im Sinne einer Evidenzbasierung der Medizin ein Paradigmenwechsel vollzogen, der sich als Abkehr von mechanistischen Modellen hin zu einem bio-psycho-sozialen Modell in der Diagnostik und Therapie von CMD darstellt (Daubländer M, 2003; Dworkin SF & LeResche L, 1992; Hugger A. et al., 2006; Meyer G et al., 2007; Murray GM & Peck CC, 2007; Türp & Nilges P., 2000; Türp et al., 2006; Woda A, 2007).

Vor diesem Hintergrund ist die multidisziplinäre Zusammenarbeit der betroffenen medizinischen Fachrichtungen von besonderer Bedeutung.

Auch die gesamtkörperlichen orthopädischen Zusammenhänge wurden in letzter Zeit in den Vordergrund gerückt und diskutiert (Armijo et al., 2006; Danner H, 2000; Fink M & Stiesch-Scholz M, 2004; Kopp S et al., 2003; Kopp S et al., 1989; Wühr E, 2006).

 

Wann sollte ein Patient in eine CMD-Praxis überwiesen werden?

 

Die Gründe hierfür können sein: Myofasziale Schmerzen, Kiefergelenkschmerzen – und /oder geräusche, Unklare Gesichts- und Kopfschmerzen, orthopädische Probleme, Tinnitus, Abklärung einer CMD im Rahmen psychotherapeutischer Medizin, unklare Aufbissbeschwerden u.v.m..

 

Überweisung von Patienten/Behandlungskosten

 

Wenn Sie eine/n Patienten/Patientin überweisen möchten, geben wir diesen beim ersten Telefonanruf alle nötigen Informationen. Da gesetzlich versicherte Patienten funktionsanalytische Leistungen nicht erstattet bekommen, haben wir ein CMD-SCREENING entwickelt, das uns bei geringem Kostenaufwand alle notwendigen Befunde liefert, um den Patienten fundiert zu beraten und mit ihm die Notwendigkeit einer Therapie zu besprechen. Nach jeder Eingangsuntersuchung erhalten Sie von uns einen ausführlichen Arztbrief mit allen notwendigen Informationen.

Wenn Sie zahnärztlich oder kieferorthopädisch tätig sind, ergeben sich immer wieder Abstimmungsfragen bezüglich der Weiterbehandlung nach der Beendigung der funktionellen Therapie (KFO, Prothetik), die dann zum gegebenen Zeitpunkt geklärt werden. Wo und wie die Weiterbehandlung erfolgen soll, entscheiden immer Sie.

Weitere Informationen zu unserem Buch erhalten Sie auf der Seite Links



 

 

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